Babys & Kinder

Kinder­physio­therapie und Baby­therapie in Meldorf

Behutsam, spielerisch und mit viel Erfahrung: Ich begleite Babys, Kleinkinder und Schulkinder in ihrer Bewegungsentwicklung – nach Vojta, Bobath, Sensorischer Integration und mit Manueller Therapie für Säuglinge und Kinder.

  • Ab den ersten Lebenswochen
  • Keine Zuzahlung unter 18 Jahren
  • Auch als Hausbesuch
Baby liegt entspannt auf der Seite, während Therapeutenhände sanft seinen Rücken behandeln

Wann ist Physiotherapie sinnvoll?

Sprechen Sie mich an, wenn …

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Manche Auffälligkeiten sollten aber früh angeschaut werden – je früher, desto leichter lassen sich Bewegungsmuster beeinflussen.

Babys (0–12 Monate)

  • Ihr Baby den Kopf immer zur selben Seite dreht (Vorzugshaltung)
  • der Hinterkopf einseitig abflacht
  • es sich beim Liegen stark überstreckt oder sehr unruhig ist
  • es sich auffallend schlaff oder steif anfühlt
  • es Meilensteine wie Drehen, Krabbeln oder Sitzen deutlich später erreicht
  • es zu früh geboren wurde

Kleinkinder & Schulkinder

  • Ihr Kind häufig stolpert, fällt oder ungeschickt wirkt
  • Gleichgewicht und Koordination Schwierigkeiten bereiten
  • es Berührungen, Geräusche oder Bewegung schlecht verträgt
  • Ihnen eine schlaffe Haltung oder Fußfehlstellungen auffallen
  • Malen, Schneiden oder Anziehen sehr mühsam sind
  • eine neurologische Erkrankung oder ein Syndrom vorliegt

Behandlungsmethoden

Vier Konzepte – eine Haltung: Ihr Kind im Mittelpunkt

Für alle vier Behandlungskonzepte habe ich die entsprechenden Fortbildungen absolviert. Welches für Ihr Kind passt, entscheiden wir gemeinsam nach dem ersten Befund – oft kombiniere ich mehrere.

Therapeutenhände unterstützen ein Baby, das auf einer Matte liegt

Vojta-Therapie

Die Vojta-Therapie nutzt angeborene Bewegungsprogramme, die in jedem Menschen angelegt sind. Durch sanften, gezielten Druck an bestimmten Körperzonen werden diese „Bausteine“ des Aufrichtens, Drehens und Kriechens aktiviert – ganz ohne dass Ihr Baby aktiv mitmachen muss.

Eltern sind dabei ein wichtiger Teil der Therapie: Ich zeige Ihnen die Übungen Schritt für Schritt, damit Sie sie mehrmals täglich sicher zu Hause durchführen können.

Hilfreich zum Beispiel bei

  • Vorzugshaltung und Kopfschiefhaltung
  • Verzögerte motorische Entwicklung
  • Muskeltonus-Auffälligkeiten (zu schlaff oder zu fest)
  • Zentrale Koordinationsstörungen, Zerebralparese
  • Plexusparese, Fußfehlstellungen
Therapeutin fördert spielerisch einen kleinen Jungen auf der Therapieliege

Bobath für Säuglinge und Kinder

Das Bobath-Konzept setzt dort an, wo Ihr Kind gerade in seiner Entwicklung steht. Im Spiel erarbeiten wir Bewegungsübergänge wie Drehen, Aufsetzen, Krabbeln oder Stehen und fördern Haltung und Gleichgewicht.

Ein besonderer Schwerpunkt ist das Handling: Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihr Kind im Alltag entwicklungsfördernd tragen, lagern, wickeln und an- und ausziehen.

Hilfreich zum Beispiel bei

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Neurologische Erkrankungen, z. B. Zerebralparese
  • Genetische Syndrome, z. B. Trisomie 21
  • Frühgeborene
  • Unsicherheit beim Handling im Alltag
Therapeutin begleitet einen Jungen beim Schaukeln auf einem Holz-Schaukelpferd

Sensorische Integration

Manche Kinder wirken ungeschickt, stolpern häufig, sind sehr empfindlich gegenüber Berührung oder Geräuschen oder können sich schlecht konzentrieren. Oft steckt dahinter, dass Sinneseindrücke nicht optimal verarbeitet und miteinander verknüpft werden.

In der Sensorischen Integration (SI) bekommt Ihr Kind gezielte Reize für Gleichgewichts-, Tast- und Bewegungssinn – beim Schaukeln, Balancieren, Klettern und Fühlen. So kann es seinen Körper besser wahrnehmen und sicherer bewegen.

Hilfreich zum Beispiel bei

  • Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen
  • Koordinations- und Gleichgewichtsprobleme
  • Auffälligkeiten in Grob- und Feinmotorik
  • Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Über- oder Unterempfindlichkeit gegenüber Reizen
Lächelndes Baby in Bauchlage auf einer weißen Decke

Manuelle Therapie für Säuglinge und Kinder

Bei Babys und Kindern arbeite ich mit besonders feinen, sanften Techniken. Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen im Bereich der Kopfgelenke, der Wirbelsäule und der Gelenke zu lösen, damit sich Ihr Kind wieder frei und symmetrisch bewegen kann.

Die manuelle Behandlung kombiniere ich häufig mit Übungen und Lagerungstipps für zu Hause.

Hilfreich zum Beispiel bei

  • Schiefhals (Tortikollis) und Kopfschiefhaltung
  • Asymmetrische Kopfform (Plagiozephalie)
  • KiSS-Symptomatik
  • Unruhe beim Liegen, Trinkschwierigkeiten auf einer Seite
  • Haltungsauffälligkeiten bei Kindern
Lachendes Baby liegt auf dem Rücken, eine Hand hält sanft seine Füße

Eltern als Partner

Sie sind die wichtigsten Therapeuten Ihres Kindes

Ihr Kind verbringt die meiste Zeit mit Ihnen – nicht in der Praxis. Deshalb ist mir wichtig, dass Sie sich im Umgang mit Ihrem Kind sicher fühlen. Sie sind bei jeder Behandlung dabei, und ich zeige Ihnen, wie Sie die Therapie in den Alltag mitnehmen:

  • Entwicklungsförderndes Tragen, Lagern und Wickeln (Handling nach Bobath)
  • Vojta-Übungen für zu Hause – Schritt für Schritt erklärt
  • Spielideen, die Bewegung und Wahrnehmung fördern
  • Antworten auf Ihre Fragen – ohne Zeitdruck

Ablauf

In vier Schritten zur Therapie

  1. 1

    Verordnung holen

    Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt stellt eine Verordnung für Physiotherapie aus. Für Kinder unter 18 fällt keine Zuzahlung an.

  2. 2

    Termin vereinbaren

    Rufen Sie mich unter 04832 9273 an. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen und wir finden einen passenden Termin.

  3. 3

    Kennenlernen & Befund

    Beim ersten Termin schaue ich mir in Ruhe an, wie Ihr Kind sich bewegt, und bespreche mit Ihnen die Ziele.

  4. 4

    Therapie & Üben zu Hause

    Wir behandeln regelmäßig. Sie bekommen Übungen und Handgriffe, mit denen Sie Ihr Kind im Alltag sicher unterstützen.

Häufige Fragen

Fragen von Eltern

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie mich gern an:04832 9273

Brauche ich eine Verordnung vom Kinderarzt?

Ja. Für die Physiotherapie benötigen Sie eine ärztliche Verordnung (Rezept), in der Regel von Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Behandlung sinnvoll ist, sprechen Sie Ihre Kinderarztpraxis bei der nächsten U-Untersuchung darauf an – oder rufen Sie mich vorher an.

Muss ich für die Behandlung meines Kindes zuzahlen?

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind in der gesetzlichen Krankenversicherung von der Zuzahlung befreit. Für Sie entstehen mit gültiger Verordnung also keine Kosten.

Ab welchem Alter kann mein Baby behandelt werden?

Schon in den ersten Lebenswochen. Gerade bei Babys lohnt es sich, Auffälligkeiten wie eine Vorzugshaltung früh anzugehen, weil sich Bewegungsmuster in diesem Alter besonders gut beeinflussen lassen.

Ist die Vojta-Therapie für mein Baby schmerzhaft?

Nein, die Vojta-Therapie tut nicht weh. Viele Babys protestieren anfangs trotzdem und weinen, weil die aktivierten Bewegungen anstrengend und ungewohnt sind – ähnlich wie bei einem Training. Das legt sich meist nach kurzer Zeit. Ich erkläre Ihnen jeden Schritt und Sie sind die ganze Zeit dabei.

Was soll ich zum ersten Termin mitbringen?

Bitte bringen Sie die Verordnung, die Versichertenkarte Ihres Kindes und das gelbe Untersuchungsheft mit. Außerdem hilfreich: ein großes Handtuch oder eine Decke, Windeln, etwas zu trinken und gern das Lieblingsspielzeug Ihres Kindes.

Wie oft und wie lange wird behandelt?

Das richtet sich nach der Verordnung und dem Bedarf Ihres Kindes. Bei Vojta und Bobath ist das Üben zu Hause ein wichtiger Teil der Therapie: Ich zeige Ihnen Übungen und Handgriffe, die Sie sicher in Ihren Alltag einbauen können.

Kommen Sie auch zu uns nach Hause?

Ja. Wenn der Weg in die Praxis schwierig ist und die Verordnung einen Hausbesuch vorsieht, behandle ich Ihr Kind auch bei Ihnen zu Hause in Meldorf und Umgebung.

Lassen Sie uns über Ihr Kind sprechen

Ob Vorzugshaltung, Entwicklungsverzögerung oder einfach ein ungutes Gefühl: Rufen Sie mich an – gemeinsam finden wir den richtigen Weg.